Stranddorf Valledoria auf Sardinien
Wir blieben dem Trend der letzten Jahre treu. Und zwar dem Saga-Trend. Im Jahre 2003 verbrachten wir (Sven, Henning, Georg K. und ich) vom 20. August bis zum 6. September unseren Urlaub auf Sardinien. Unser Stranddorf war nahe der Stadt "Valledoria".
Das Camp ist genial. Die Hütten sind, wie immer, auf einem Campingplatz untergebracht - fast direkt in den Dünen. Wir hatten keinen dreckigen Mutterboden, sondern feinen Dünensand. Ein ganz anderes Feeling. Ganz nett.
Das Camp ist weitesgehend von Wespen, Fliegen oder Mücken verschont geblieben. Die einzige aber erträgliche Plage sind die Ameisen, die sich natürlich gern auf Süßwaren stürzen. Man muss halt ein wenig aufpassen.Der Strand ist sehr sauber. Wie auf Korsika spendiert Saga ein mehr oder weniger provisorisches Sonnendach. Und genau dieses war in der ersten Woche heiß umkämpft. Die ersten Tage ware extrem heiß. Es traf einen der Schlag beim Verlassen des klimatisierten Reisebusses. Aber so muss ein Urlaub schließlich sein.
Das Meer war sehr sauber: Kein Müll, kaum Seetang oder Algen (je nach Strömung). Man versank auch nicht direkt in den ersten Metern (Als Fast-2-Meter-Mensch beurteilt man die Situation natürlich ganz anders). Im Notfall gibt es für die Kleinwüchsigen eine Sandbank. Leider lohnt sich das Schnorcheln nicht. Mit ganz viel Glück konnte man auch hin und wieder einen Fisch entdecken. Ansonsten nur den öden Meeresboden.
Das Camp ist auf jeden Fall zu empfehlen. Leider war die Insel zu der Zeit sehr ausgetrocknet. Sardinien ist normalerweise um ein vielfaches grüner. Es gab also keine Flüsse oder Wasserfälle, in die man sich stürzen konnte (vgl. mit Korsika). Dafür aber eine Menge schöner Buchten. Dort lässt es sich auch gut schnorcheln. Stichwort: Costa Paradiso
Den oft umschwärmten "Barcadi-Strand" im Nordwesten der Insel kann man sich natürlich anschauen. Jedoch sollte man unter der Bezeichnung nicht zuviel versprechen. Meiner Meinung nach hat das mit "Barcadi" rein gar nichts zu tun. Palmen sucht man dort vergebens.
So weit ich mich noch daran erinnern kann, haben wir für den Rückweg bis nach Münster ungefähr 31 Stunden gebraucht. Die Fährüberfahrt ging bei uns über Nacht und dauerte ca. 9 Stunden. Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege.
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